Regeln und geregelt werden
Relevanzbegründung/Intentionen Berufsbildende Schulen (bis zum Ende der Ausbildung)
Schüler und Schülerinnen werden mit Beginn ihrer Berufsausbildung in ein engeres Netz von Regeln eingebunden (z.B. Arbeitsregeln, betriebliche Regelungen, gesetzliche Regelungen). Gleichzeitig entwickeln sie Widerstände gegen dieses Regelungssystem und versuchen, eigene und gruppenspezifische Normen durchzusetzen. In diesem Spannungsfeld wird die Verantwortung für sich selbst und die Umwelt zu stärken sein. Da sie außerdem von den Risiken einer modernen Industriegesellschaft zunehmend mehr betroffen sind, wird ihnen die Notwendigkeit individueller und kollektiver Risiken verdeutlicht. Das übergeordnete Ziel muss darauf gerichtet sein, zwischen den Schwerpunkten und dem Leitbild der Nachhaltigkeit konkrete Bezüge herzustellen. Die "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" soll Bewusstsein und Verhalten der jungen Erwachsenen im Alltag beeinflussen.
Politik:
Schwerpunkt: Ordnungen und Normen in unserer und anderen Gesellschaften
- In anderen Ländern unterwegs
- Motorrad- und Autoclubs
- Entwicklung und Bedeutung von Regeln und Konventionen
- Auflehnen gegen Konventionen
Politik:
Schwerpunkt: Aufgaben des Gesetzgebers im Straßenverkehr
- Verkehrssicherheit
- Verkehrsdynamik
- Verkehrsfluss
- Umweltschutz
- Nachhaltigkeit der angestrebten Wirkungen
Politik:
Schwerpunkt: Aufgaben der Versicherungen
- Haftpflicht und Zusatzversicherungen
- Schadensregulierungen
- Technische Veränderungen am Fahrzeug und deren Folgen
- "Volkssport" Versicherungsbetrug
- Privatversicherung
- Berechnung von Versicherungsbeiträgen
Politik:
Schwerpunkt: - Verkehr der Zukunft (Leitsysteme)
- Visionäre Zukunftsprojekte ökologische und ökonomische Argumente
mobile Zukunft: [( intelligenter Leichtbau, verbrauchs- und emissionsoptimierte Antriebe, Fahrzeug- und Verkehrssicherheit, Telematik-Einsatz, vernetzter Verkehr) Ökoeffizienz] - Körpermerkmale (Fingerabdruck) machen Passwörter überflüssig
- Datenautobahn
- Neue Energien
Anregungen:
- Sammeln von Erfahrungen bei Auslandsaufenthalten
- Besuch beim Zoll: "Illegale Pkw- und Tiereinfuhr".
- Kontakte zu einem Motorclub (Ziele)
- Zielsetzungen und Auswüchse von Motor-Clubs
- Einfluss der Clubs und Organisationen auf die Verkehrspolitik
Anregungen 1:
- Besuch einer Forschungseinrichtung zur Unfallursachenforschung (TU, Dekra, Verkehrspsychologe)
- Aufgaben eines Dummy kennen lernen
- Kontakt zu einer Umweltschutzorganisation
- Besuch einer Reha-Klinik / medizinische und psychologische Aspekte der Verkehrssicherheit erfahren
- Kontakt mit einem Allergologen / Latex-Allergie (Reifen, Gummiabrieb)
- Online: Verkehrssicherheit und Umweltschutz im Internet
- Umwelt setzt natürliche Grenzen
Anregungen 2:
- Kontakte zu Versicherern
- Praktische Vorführungen in der Kfz-Prüfstelle (TÜV, Dekra)
Anregungen 3:
- Besuch eines Institutes für Verkehrswirtschaft und Straßenwesen [EDV-Demo am Großrechner, Steuerung von Verkehrsströmen, Baustoffrecycling (Beispiel A 7)]
- Besichtigung moderner Produktionsanlagen (Automobilindustrie, Reederei etc.)
- Konzeption einer autofreien Innenstadt ("Städtebau ohne Stau")
- Mobilität in der Abhängigkeit von der Verkehrserschließung und Verkehrsgestaltung
- Bericht: Ferntourismus in Spitzenzeiten
Materialien zum Thema
Regeln und geregelt werden (221 KB)
Regeln und geregelt werden (1.1 MB)
Leitfaden
Hier finden Sie die entsprechenden Materialien zu den Projekten der Landesverkehrswacht Niedersachsen.
Mit dem Fahrrad sicher unterwegs
Weiterführende Informationen finden Sie bei der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V..

Weiterführende Links

